Stammeslager in Haltern

Nachdem wir uns am Freitag Nachmittag an den Garagen getroffen haben und jeder einen Schnelltest gemacht hatte, fuhren wir zum Annaberg in der Nähe von Haltern. Die Georgshütte sollte für das Wochenende unsere Unterkunft sein.

Nachdem die Zimmeraufteilung klar und die Zimmer bezogen waren, konnten wir uns bei Fedminton noch ein wenig austoben bevor es Bratwurst und Nudelsalat zum Abendessen gab.

Fedminton ist eine Mischung aus Badminton und Federball, es ist das Endergebnis einer undemokratischen Einigkeit.

Gruppenstunde Pfadfinder

Nach einem weitläufigen Spaziergang, bei dem wir ein wenig die Gegend erkundet haben, haben wir einen Film über die Geschichte der Pfadfinder angeschaut.

Am nächsten Morgen haben wir nach dem Frühstück den Parkour erkundet bevor es zum Stufenwechsel ging.

Mit einer Besinnung hat Bastian den Wechsel eingeläutet. Die neuen Wölflinge wurden mit dem Überreichen des organgenen Tuches nun offiziell in die Reihen der Pfadfinder aufgenommen. Anschließend musste die nun großen Kinder unter einem Tuch klettern, wobei die Gruppenkindern es ihnen nicht leicht gemacht haben, um die Gruppe zu verlassen. Um bei den Juffis willkommengeheißen zu werden, mussten sie nun eine Hindernisstrecke mit einem Tischtennisball auf einem Löffel absolvieren. Anschließend hatten sie sichtlich Mühe das Knallbonbon aufzubekommen, in dem ihre neuen blauen Tücher zu finden waren.

Wir Pfadis sind im Anschluss zum Bauern gefahren, um nachhaltige Lebensmittel für das Mittagessen am Sonntag einzukaufen. Wir hatten uns kurzfristig auf Kartoffeln aus dem Lagerfeuer mit Joghurt und Waffeln als Nachtisch geeinigt. Leider haben wir vor Ort nicht alle notwendigen Zutaten bekommen.

Nach einem Imbiss zum Mittagessen sind wir nach Haltern gelaufen und haben das in der Ferienfreizeit verdiente Eis endlich gemeinsam gegessen. Auf dem Rückweg haben wir die restlichen Zutaten für das Mittagessen am Sonntag geholt und uns auch zwischendurch verdienter Weise ausgeruht.

So waren wir püntklich und wieder ausgehungert zum Abendessen an der Hütte. Nach den Nudeln mit Bolognese haben wir am Lagerfeuer dem Wortgottesdienst von Bastian gelauscht und den Sonntag eingeläutet.

Als es nun dunkel geworden war, sind wir mit den Juffis in den Wald vom Annaberg aufgebrochen und haben Nachtpfeifer gespielt. Sich nur auf seine Tastsinne in der Dunkelheit zu verlassen, ist schon eine ganz schön große Herausforderung und zeigte, dass wir es aber gemeinsam schaffen können.

Nach dem Frühstück am Sonntag haben wir uns angeschaut, wo wir am Abend zuvor unterwegs gewesen waren. So am Tag sieht es ja doch schon wieder ganz anders aus. Anschließend haben wir Feuerholz gesammelt und das Mittagessen vorbereitet.

Nachdem alle anderen wieder nach Dortmund gefahren sind, haben wir Pfadis das Lagerfeuer entfacht und die Kartoffeln in selbiges gelegt. Anschießend wurden noch Waffeln gebacken. Dabei ist uns klar geworden, dass wir gern wieder als Pfaditrupp ein Wochenende unterwegs sein wollen.

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