Leiterwochenende 2022

Leiterwochenende

Januar 2022 – nein, April 2022, Corona hatte auch hier die Planung und Durchführung eines Leiterwochenendes sehr erschwert, nun war es endlich so weit.

Bis zuletzt hat uns der Vorstand (Sandra, Bastian und Udo) im Dunkeln gelassen. Ort und Programm waren geheim und wir Leiter waren bis zu letzt gespannt, da die drei nicht wirklich etwas verraten haben.

Es ging zum „Haus am See“ nach Dülmen. Eigentlich sollten alle mitfahren, aber wie das so ist, waren doch einige verhindert und so waren wir nur sieben Leiter, die sich am Freitag, dem 8. April auf den Weg machten.

Dort angekommen führte uns die Dame des Hause durch die Räumlichkeiten und wir staunten nicht schlecht.

„Hier ist Haus eins, mit Großküche und Aufenthaltsraum.“
„Hier ist Haus zwei mit XY Schlafplätzen.“
„Hier ist Haus drei mit Kamin und XY Schlafplätzen, insgesamt gibt es 45 Betten.“

Wir fragten nach, ob wir in den Häusern, die wir nicht nutzen werden, die Heizung runter drehen sollten. Gesagt getan, wir richteten uns in Haus drei ein, in dem fast jeder sein eigenes Zimmer bekam und begaben uns dann in Haus eins zum gemeinsamen Abendessen.

Zuvor schnappten wir uns noch die Boote am Ufer und drehten eine Runde auf dem See.

Den Abend ließen wir am Kamin mit Gesellschaftsspielen ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach dem reichhaltigen Frühstück mit dem „Programm“ los. Es wurde ein Feedback Spaziergang unternommen in dem jeder die Gelegenheit bekommen sollte mit den anderen ins Gespräch zu kommen um sich einfach besser kennen zu lernen. Mara übernahm die Routenführung aber das Wetter wollte nicht so recht mitspielen und so mussten wir nach ca. 2h abbrechen und zum Haus zurück kehren. Mit Regen, Kälte und Hagel war es im Haus viel gemütlicher.

Am Kamin wärmten wir uns wieder auf und trockneten die Kleidung. Dabei wurde eine „Wie fühlst du dich“ Runde eingeläutet und wir tauschten uns über die Traditionen im Stamm aus.

Sehr schön war auch eine Übung der kreativen Zusammenarbeit in Kleingruppen, in der jeder einen Gegenstand mitbrachte und über diese wurde dann überlegt, in wie fern er für den Stamm dienlich sein kann. Ziel war es, neue Traditionen oder Projekte zu finden.

Zu Mittag gab es nur einen kleinen Snack, gegen Nachmittag wagten wir uns noch einmal nach draußen und wollten noch einmal um den See spazieren um die Gespräche fortzuführen. Der Boden war recht schlammig geworden und so war dieser Spaziergang eher von iiiih – aaaah – eeeh – Rufen geprägt, als dass wir Zweiergespräche mit jedem führen konnten.

Am Abend gab es dann das große Festmahl. Zur Planung des Wochenendes wurden drei Gruppen für das Essen eingeteilt: Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch. Jede Gruppe hatte sich im Vorfeld überlegt was sie machen wollten und nun werkelten wir alle in der Küche und bereiteten es zu.

Vorspeise: Rotkohl Tabouleh mit Knoblauchdip.

Hauptgang: Schnitzel oder wahlweise gebratene Pilze mit Kartoffeln, Kohlrabi und zweierlei Soßen.

Nachtisch: Lemon curd und oder Schokoladenpudding mit Oreo topping.

Satt ging es dann wieder ins Kaminzimmer in dem wir wieder den Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen ließen.

Zum Sonntäglichen Frühstück wurden die Reste vertilgt sowie aufgeräumt und zum Schluss noch eine Runde mit den Booten gefahren.

Da wir die Feedbackwanderung am Samstag unterbrochen haben, fuhren wir nach der Übergabe der Häuser ein Stück weiter und spazierten gemeinsam durch die Felder und tauschten uns weiterhin in Zweiergruppen aus.

Während der Reflektion wurde klar, dass es alle sehr schade fanden, dass nicht alle Leiter am Wochenende dabei waren und das wir als Gruppe noch lange nicht mit dem Kennenlernen fertig sind.
Aber wir dennoch ein gutes Team sind und uns auf die weitere Zusammenarbeit freuen.

Es bleibt also weiterhin spannend.

Gut Pfad,

Christian

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